Die eigenen vier Wände werden langsam zu eng oder Ihnen steht der Wunsch nach Veränderung? Ein Wohnungswechsel ist mit viel Aufregung verbunden: Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, der gut vorbereitet sein will. Hier gibts sieben Tipps, welche Dinge bei einem Umzug zu bedenken sind.

Worauf schon bei der Wohnungsbesichtigung geachtet werden sollte

Die Entscheidung für eine Wohnung ist noch nicht gefallen und die Wohnungsbesichtigung steht noch an? Das ist der ideale Zeitpunkt, um mit den Vorbereitungen für den Umzug zu beginnen. Denn jetzt können bereits die neuen Umstände genauer unter die Lupe genommen werden:

  • Verfügt die neue Wohnung über einen Aufzug oder nur ein Treppenhaus?
  • Wie breit sind die Türen?
  • Kommt man mit großen Möbeln gut um die Ecken?
  • In welchem Stockwerk befindet sich die Wohnung?
  • Wie sind die Zimmer aufgeteilt?
  • Welche Möbel ziehen überhaupt mit um und in welches potenzielle Zimmer können sie wie gestellt werden?

Während einer Wohnungsbesichtigung bei GCP können Wohnungssuchende mit einem scharfen Blick all diese Details erfassen. Wem es bei einem realen Rundgang zu schnell geht, der kann sich bei GCP einen virtuellen 360° Rundgang aussuchen. Die zukunftsorientierte virtuelle Besichtigung macht es möglich, sich seine Traumwohnung in Ruhe anzusehen. So kann die ganze Einrichtung im Vorfeld geplant werden, was den Umzug deutlich erleichtert.

Planung ist die halbe Miete – die richtige Vorbereitung auf den Umzug

Ist der Mietvertrag unterschrieben und der Umzugstermin bekannt, geht es an den Umzugsplan. Die erste Entscheidung, die getroffen werden muss: Findet der Umzug in Eigenregie statt oder mithilfe eines Umzugsunternehmens?

Ersteres ist günstiger, aber aufwendiger. Vom Abbauen und Einpacken über das Organisieren von Umzugshelfern und einem Umzugstransporter bis zum Transport – an alles muss gedacht werden.

Eine Checkliste ist hilfreich, damit nichts untergeht.

Ein Unternehmen übernimmt bis auf das Einpacken alle Aufgaben – häufig liefert es sogar die passende Anzahl an Umzugskisten.

Richtig ausgestattet für den Umzug – was wird benötigt?

Um Möbel und andere Habseligkeiten bestmöglich zu schützen, ist eine stabile und sichere Umverpackung wichtig. Der Transport in losen Bananenkisten oder Tüten und Säcken mag für weiche Kleidung funktionieren. Die wichtigen Dinge, die zu Bruch gehen könnten, müssen jedoch in guten Umzugskisten Platz finden. Dabei spielt die Qualität des Umzugskartons eine entscheidende Rolle. Denn abhängig davon, was transportiert werden muss, sollte der Karton ein gewisses Gewicht aushalten können.

Ein qualitativ hochwertiger Umzugskarton besteht aus dicker und stabiler Pappe. Er verfügt über ein sicheres Verschlusssystem, das während des Tragens fest geschlossen bleibt. Die maximale Traglast guter Kartons beträgt zwischen 40 kg und 60 kg.

Wie viele Kartons werden benötigt?

Die Anzahl der Kartons ist je nach Mietwohnung und Bewohner unterschiedlich. Als Daumenregel gilt:

  • 20-25 Kartons pro Erwachsenen
  • 10 Kartons pro Kind

Weiteres Umzugsmaterial, das benötigt wird:

  • Luftpolsterfolie
  • Klebeband
  • Etiketten zum Beschriften
  • Wasserfeste Stifte zum Beschriften

Richtig einpacken – So müssen Einrichtungsgegenstände gesichert werden

Um Schäden zu vermeiden, gilt es, die Gegenstände richtig einzupacken. Darauf ist zu achten:

  • Schwere Gegenstände nach unten, leichte nach oben: Generell ist darauf zu achten, die Herstellerangabe zur Maximalbelastung des Kartons nicht zu überschreiten. Damit vermeidet man, dass der Karton unterwegs reißt und die Habseligkeiten zu Bruch gehen. Auch für die Umzugshelfer ist es angenehmer, wenn die Umzugskisten nicht zu schwer sind. Sollten sich doch schwere oder klobige Gegenstände darunter befinden, so sind sie am Boden des Kartons am besten aufgehoben. Die leichteren Gegenstände kommen obendrauf.
  • Polstern: Zerbrechliche Habseligkeiten oder lackierte Dinge, die schnell Kratzer und Macken bekommen, können zusätzlich geschützt werden. Luftpolsterfolie aus dem Baumarkt, Zeitungspapier oder alte Stoffe und Handtücher sind ideal für diese Aufgabe. Zusätzlich kann Kleidung als Polsterung zwischen die Gegenstände gestopft werden. Dadurch wird ein Hin und Her der Gegenstände während des Transports vermieden.
  • Die richtige Beschriftung: Was war noch mal in dem Karton? Damit diese Frage gar nicht erst aufkommt, ist die richtige Beschriftung der Umzugskisten wichtig. Hier hat es sich bewährt, die Räumlichkeiten zu notieren, in die die Kisten in der neuen Wohnung kommen sollen. So wissen die Umzugshelfer direkt Bescheid. Außerdem wichtig: Kisten mit zerbrechlichen Gegenständen wie Glas gut sichtbar machen! Ein leuchtender roter Aufkleber mit der Aufschrift “Vorsicht! Zerbrechlich!” schafft hier Abhilfe.
  • Große Gegenstände wie Möbel können ebenfalls transportsicher gemacht werden. Insbesondere Gegenstände aus Glas oder anderem zerbrechlichen Material müssen eingepackt werden. Luftpolsterfolie oder große Bettlaken eignen sich hierfür. Um andere Möbel aus Holz vor Kratzern zu schützen, können die Kanten mit speziellen Styroporecken abgesichert werden.
  • Die Notfallkiste: Wichtige Unterlagen, die im Notfall benötigt werden, sollten in eine spezielle Umzugskiste – die Sie im besten Fall selbst transportieren und beaufsichtigen. Hier hinein gehören zum Beispiel wichtige Dokumente.
  • Die Kiste für die erste Woche: Umzugskisten werden selten vollständig am ersten Tag nach dem Umzug ausgepackt. Daher ist ein extra Karton für die Dinge sinnvoll, die üblicherweise in der ersten Woche benötigt werden: Zahnbürsten und -pasta, Handtücher, Make-up, Snacks für zwischendurch und sonstige Sachen, ohne die Sie eine Woche nicht auskommen.

Nach dem Umzug – die Checkliste für die ersten Wochen danach

Ist die erste Nacht im neuen Zuhause überstanden, ist der Umzug noch nicht ganz vorbei. Einige wichtige Aufgaben müssen im Nachhinein überprüft und erledigt werden.

  • Behörden informieren: Die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt ist Pflicht. Wenn von dort nicht schon von Amtswegen eine Information an andere relevante Stellen erfolgt, müssen diese über die neue Adresse benachrichtigt werden. Dazu gehören etwa das Finanzamt, die Bundesagentur für Arbeit, die Kfz-Zulassungsstelle und andere.
  • Verträge prüfen: Banken, Versicherungen oder Zeitungsabos müssen ebenso informiert werden.
  • Nachsendeantrag bei der Post: Für den Fall, dass nicht alle Stellen benachrichtigt werden konnten – oder eine vergessen wurde – ist ein Nachsendeantrag über einen Zeitraum von einem Jahr eine sinnvolle Investition.
  • Einrichtungsgegenstände auf Schäden überprüfen: Die Kisten sollten so schnell wie möglich ausgepackt werden. Zum einen ist es nicht gerade gemütlich, aus Umzugskartons zu leben. Zum anderen muss aber sofort überprüft werden, ob alle Sachen den Umzug überstanden haben. Vor allem, wenn eine Umzugsfirma beteiligt war, geht bei zu langer Wartezeit der Versicherungsschutz verloren.

Was tun, wenn doch etwas kaputt geht?

Trotz bester Absichten und Absicherung ist es doch passiert: Möbelstücke weisen Stoßschäden auf und die teure Vitrine ist mit Kratzern versehen. Was der Eigentümer jetzt tun kann, hängt davon ab, wie der Umzug abgewickelt wurde.

Mit Umzugsunternehmen:

Damit ist man auf der sicheren Seite, wenn während des Umzugs etwas zu Bruch geht. Ein professionelles Umzugsunternehmen wickelt den Transport nicht nur deutlich schneller ab. Die Betriebshaftpflichtversicherung des Unternehmens greift in den Fällen ein, in denen ein Mitarbeiter für den Schaden verantwortlich ist.

Zur Sicherheit sollten vorher unbedingt Fotos von allen Gegenständen gemacht werden, die gefährdet sind. Damit lässt sich ein Schaden zweifelsfrei nachweisen.

In Eigenregie:

Wer seinen Umzug in Eigenregie organisiert, hat hier das Nachsehen. Eine Versicherung springt hier nicht ein.

  • Was ist mit der Hausratversicherung? Diese deckt zwar Schäden in der alten und auch in der neuen Wohnung für den Übergang von zwei Monaten nach dem Umzug ab. Dort sind allerdings Schäden während des Transports grundsätzlich nicht inbegriffen.
  • Was ist mit der Haftpflichtversicherung? Die Haftpflichtversicherung eines (freiwilligen) Umzugshelfers springt nur dann ein, wenn sogenannte Gefälligkeitsdienste in der Police inbegriffen sind. Das ist oft nicht der Fall. Die private Haftpflichtversicherung springt dann ein, wenn unbeteiligte Dritte geschädigt werden, d. h. das Treppenhaus oder das Auto eines Nachbarn wird beim Umzug zerkratzt.

Fazit

Ein Umzug bedeutet jede Menge Aufwand. Mit der richtigen Planung und Vorbereitung geht es schnell über die Bühne. Je mehr Umzugshelfer beteiligt sind, desto schneller klappt es mit dem Umzug – desto besser müssen Sie organisiert sein.

Wer sich für einen Umzugsservice entscheidet, hat deutlich weniger Arbeit mit dem Umzug, muss aber mit entsprechenden Kosten rechnen.

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Redaktion

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